Wa ? ihr kännet de Chueri nid ?
Da mon ich eu aber gschwind erkläre. Vor öppe füfezwanzg Joore bin ich vomene Virus aagsteckt worde. Nei, nid so ann we ihr etz maaned, und de H5N1 häts doo jo überhaupt nonig gää. Nei, amene Sunntig bin ich bim Spaziergang amene Triibhuus verbii cho. Bemene Blick dur Dschiibe dure hani gsää, da alles volle Kaktüss stoot.
Und Huuffe händ blüeit. Gääl, rot, violett, rosa, es isch en Traum gsii. Da wett ich eigentlich au emol, e paar so stachligi Pflanze, wo so schöö chönd blüeje, schüüssts mir dur de Chopf. Und doo han ich äbe de Kaktusvirus iigfange. E paar Tag spöter han ich denn im Schwane z Schafuuse e Briefli Kaktussoome gkauft und dihaam usgsäit. Da isch de Grundstock worde vo miinere Sammlig.
Ich ha dänn Kontakt gsuecht zu Gliichgsinnte und bi dänn uf de Schafuser Kaktusverein gstoosse. De Werner isch dei Präsident gsii. Im hät au es Triibhuus ghört, wo mich agsteckt hät. De Peter isch Kassier gsii. Beidi händ fascht i minere Nochberschaft gwonnt im Stedtli obe.
Ich ha dänn näbscht de monatliche Versammlige verschideni Usstellige und Veranstaltige psuecht. A der sogenannte Badener Tagig han ich denn zum erschte Mol de Chueri troffe und kenneglärnt. Er hät dei en Tisch ghaa und hät Kaktüss verchauft us der eigene Sammlig. Mir händ dänn echli plauderet mitenand und debii han ich erfahre, daner z Stamme wont und da sini Vorfaare puuret händ we ich. er hät mich au iiglade, be im emol cho siini Sammlig aaluege, es sei jo nid so wiit usem Chläggi. Da hätt er mir natürlich nid möse zweimol säge, und so bin ich dänn e paar Wuche spöter be im ufkrüzt.
Ich ha gstuunet ob dere Vielfalt a Pflanze und ha gmerkt, da do en grosse Könner am Werk isch. Er sääit us, tuet pfropfe, macht Chrüüzige und hofft demit, neui Farbe i Blüete ie zbringe. Im Lauf vo de Joore isch dänn e lockeri Fründschaft entstande. Ich ha dänn ussegfunde, da de Chueri näbed sim Pruef als Lehrer nid bloss Kaktüss züchtet, sondern au no gern Theaterstückli schriibt und au sälber Theater spillt.
Bsunders am Härze liit im d Mundartsproch. Er hätt im Lauf vo de Joore en Huuffe Mundartgschichte gschribe und macht au öppedie e Läsig, we letschthin im Adler z Stamme. Vor e paar Joore het er sogar e Mundartwörterbuech vom Stammerdialäkt ussegää. Da isch en grosse Erfolg gsii und isch au bi mir uf gross Intresse gstosse. Ich ha nämlich bim Schafuser Mundartwörter-buech au e bitzili törfe mitwirke.
Also, etz wüssed er, wär de Chueri isch. De Puur usem Chläggi gratuliert etz also em Chueri vo Stamme ganz härzlich zu sim
achzigste Geburtstag
Er wünscht im für Zuekunft alles Gueti, vor allem wiiterhin gueti Gsundheit, e ruhigi Hand bim Pfropfe und vill Freud bede Kaktüss und au bem Gschichte schriibe.
Eine stattliche Anzahl Mitglieder und eine ganze Schar Gäste fanden sich im Schweizerbund zur ersten Versammlung ein im neuen Jahr. Alle waren gespannt auf den Vortrag von Giovanni Laub, der uns anhand einer wunderschönen Dia - Schau nach Australien entführte. Auf insgesamt 3 Reisen hat er praktisch alle Landesteile besucht und uns nun über viele Planzen, Tiere, Land und Leute berichten können. Herzlichen Dank, Giovanni, für Deine interessanten Ausführungen.
Ruth Murbach hat den Wettbewerb gewonnen
Der Wettbewerbsabend findet jedes Jahr traditionsgemäss bei einem Mitglied statt. Dieses Jahr hat
uns Urs in seinen romantischen, neu angelegten Garten eingeladen. Für den Wettbewerb sind von den Mitgliedern 11 Pflanzen ( Mediolobivia HJ 516 ) , die vor 2 Jahren abgegeben wurden, mitgebracht worden.
Eine Jury begutachtete die Pflanzen und legte die Reihenfolge fest.
1. Platz: Ruth Murbach
2. Platz: Bethli Uehlinger
3. Platz: Hans Murbach
dann der Reihe nach Fritz, Nicole, Christine, Helga, Eva, Urs, Alice und Mili.
Die ersten fünf durften einen schönen Preis in Empfang nehmen.
Die neue Wettbewerbspflanze 2010 - 2012 ist ein Turbinicarpus alonsoi
Anschliessend wurde der herrliche Sommerabend genossen mit Köstlichkeiten vom Grill, Backofen etc.
umrahmt mit Tranksame aus der Region Schlattingen. Herzlichen Dank an Urs und Eva für die Gastfreundschaft.

Die mitgebrachten Wettbewerbspflanzen, Mediolobivia HJ 516

Die Jury an der Arbeit

Die Reihenfolge, dahinter die Preispflanzen

Ruth Murbach, die Siegerin

Die neuen Wettbewerbspflanzen, Turbinicarpus alonsoi

Am Kuchenbuffet
Das Landhaus Ettenbühl liegt in Bad Bellingen im schönen Markgräflerland zwischen
Basel und Freiburg i.Br. und wurde als Reiseziel unserer diesjährigen Vereinsreise
auserkoren. 11 Personen nahmen bei anfangs regnerischem Wetter den Weg unter
die Räder. Am Ziel tauchte die Sonne aber den wunderschönen Park in ein zauberhaftes
Licht. In einem Zeitraum von etwa 30 Jahren wurde hier auf einer Fläche von etwa 7 ha
eine private Rosen - Parkanlage geschaffen. Veschiedene Sondergärten wie Buchsgarten,
Päoniengarten, Labyrinth und verschiedene Staudengärten und Hecken verleihen der
ganzen Anlage ein englisches Flair. Man konnte sich kaum sattsehen an der
riesigen Blütenfülle.
Ueber Berg und Tal genossen wir auf der Heimreise noch die Schönheiten und Reize
des Südschwarzwaldes. Herzlichen Dank an unseren Reiseleiter Peter für diesen
wunderschönen Tag.
Einige Helfer rund um unseren Pflanzenobmann hatten keine Mühe gescheut, in unserem Vereinslokal Rest. Schweizerbund eine wunderschöne Ausstellung aufzubauen. Auf drei Tischen und einem Grundbeet wurden die schönsten Kakteen und einige interessante andere Sukkulenten präsentiert. Auf einem Tisch die allerjüngsten Sprösslinge, teilweise erst 2 Wochen alt. Viele Besucher konnten verzeichnet werden, welche begeistert die tollen Blüten bewunderten. Viel Besuch erhielten wir auch von befreundeten Ortsgruppen und es ergaben sich viele interessante Gespräche.






